Aktuell

Nach sechs erfolgreichen Jahren endete die Förderung der Mobilen Akademie zum 31.03.2015. Eine fehlende finanzielle Unterstützung heißt jedoch nicht, dass das Projekt und seine Erfolge versanden. Die Mobile Akademie gehört nach wie vor zum Aphasiker-Zentrums Südwestsachsen e.V. und wird neue Mutmachende Botschaften in ihrer Tätigkeit verbreiten. Viele Referenten gehören mit ihrem Engagement und Bildungsaufträgen quasi zum Inventar von verschiedenen Einrichtungen und so werden wir gemeinsam auch weiterhin die Mobile Akademie leben.
Während Thomas Barthold den Schlaganfall-Patienten der Klinik am Brunnenberg Bad Elster mit seinem Vortrag Mut machte, besuchte Sylke Schneider die Begegnungsstätte der Paritas in Plauen. Ursprünglich wollte sie mit ihrem Workshop "Heute schon gelacht?" den Teilnehmern einen spaßigen Nachmittag bereiten, konnte aber aufgrund des Ausfalls ihrer Stimme nicht sprechen.
Unser Weihnachtsmarkt der Fähigkeiten öffnete am 15.11.2014 im Schlosshotel Klaffenbach. Ein buntes Markttreiben wurde durch verschiedene Referenten geboten. Die Teilnehmer konnten sich an verschiedenen Ständen auf die bevorstehende besinnliche Adventszeit einstimmen.

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Eindrücke aus Klaffenbach

Bei dem vom sächsischen Sozialministerium geförderten Kongress leiteten Betroffene Workshops aus vielfältigen Themengebieten an. Teilnehmer und Gäste, darunter ganze Schulklassen von Pflegefachschulen aus Aue und Oelsnitz, hatten die Qual der Wahl angesichts der breiten Palette an kreativen, sportlichen und entspannenden Seminarangeboten. Bei einem abschließenden Podium gaben junge Betroffene und ihre Angehörigen erschütternde Einblicke in geplatzte Lebensträume und zerrissene Biographien, vor allem aber auch in ihren beeindruckenden und kraftvollen Kampf, um den Lebensfaden wieder aufzunehmen.

 

Die Veranstaltung fand im Rahmen unseres ebenfalls vom Freistaat geförderten Projekts „Mobile Akademie“ statt. Das Modellprojekt will Menschen nach Hirnschädigung aktivieren und ihnen Gelegenheit geben, sich mit ihren Fähigkeiten in die Gesellschaft einzubringen. Damit leisten wir einen praktischen Beitrag zur Umsetzung des Inklusionsgrundsatzes, wie er in der UNO-Konvention zur Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderung verankert ist. Ein junger Rollifahrer aus Schneeberg erklärt für alle verständlich den in der Öffentlichkeit noch unbekannten Fachbegriff: „In Inklusion steckt  das Wort ‚inklusive‘. Wenn etwas ‚inklusive‘ ist, ist es ‚drin‘. Also meint Inklusion, dass auch ich ‚drin‘ bin. Dass ich dazu gehöre.“ Genau für dieses „dazu gehören“ setzen wir uns mit unserer Beratungsstelle und unseren Projekten ein.